Über den Gründer Daniel Freier

Zusammenfassung

Ich habe in meinem Leben schon viele Projekte leiten oder begleiten dürfen. Hallo, ich heiße Daniel Freier und komme aus der Elektrotechnik. Ich bin gelernter Elektroniker für Automatisierungstechnik und habe anschließend ein Studium als Master of Engineering Elektrotechnik/Informationstechnik – Vertiefung Automatisierungstechnik als Jahrgangsbester abgeschlossen.

Doch das Wichtigste ist, ich habe viele Menschen kennengelernt und mit ihnen immer einwandfrei zusammengearbeitet, um unsere Ziele zu erreichen. Ich stehe für Gemeinsamkeit, für Qualität und für Wachstum.

Ich bin eine souveräne Führungskraft, die gestaltet und begeistert.
Ich bin für meine Angestellten ein Vorbild und bringe sie auf die nächste Stufe.
Ich nehme sie als Menschen wahr.

Werdegang

Warum beschreibe ich meinen Werdegang? Ganz einfach: Ich bin neu hier und ihr kennt mich noch nicht. Ich möchte euch kurz zeigen, welche Aufgaben mir das Leben bereits gestellt hat und wie ich diese mit Freude angenommen und gemeistert habe. Am meisten bin ich an den Aufgaben gewachsen, die eigentlich zu groß schienen. Doch wie isst man einen Elefanten? NICHT AM STÜCK! Sondern in kleinen Häppchen 🙂 Das konnte ich immer wieder live erleben. In diesem Text erfahrt ihr nicht, was mein Unternehmen euch bietet, sondern was ich für ein Mensch bin. Viel Spaß beim Lesen!

Ich bin ländlich aufgewachsen in einfachen Verhältnissen. Ich durfte sehr früh lernen, dass es sich lohnt, nicht nur hart, sondern insbesondere smart zu arbeiten. Am wichtigsten ist es immer, die Ziele zu erreichen und dabei die effizientesten Mittel einzusetzen. Diesem Prinzip bin ich mir bis heute treu geblieben.

Während meiner schulischen Laufbahn habe ich mich besonders für außerschulische Aktivitäten begeistert. Sei es die Arbeit auf der Baustelle mit meinem Vater, um Geld für z. B. ein erstes Handy zu verdienen, oder die vielen Stunden täglich in einem Elektroniklabor, welches mir mein Onkel gesponsort hat. Ich war auch früh als DJ tätig und lernte dort den besonderen Umgang mit Kunden und was es bedeutet, für bis zu 1.000 Personen verantwortlich zu sein. Das Ganze eigenverantwortlich von der Terminabsprache, den Kundenwünschen, der Dynamik des Abends, der Technik, der Organisation, der Planung und natürlich der Bezahlung.

Ich beendete meine schulische Laufbahn im Alter von 15 Jahren mit einem Realschulabschluss. Anschließend absolvierte ich eine Lehre zum Elektroniker für Automatisierungstechnik bei der Robert Bosch GmbH in Göttingen, die ich mit der Note 1 im Alter von 19 Jahren abschloss. Danach wurde ich mit einem Festvertrag in die technische Planungsabteilung von Bosch übernommen. Mit 20 Jahren erhielt ich die stellvertretende technische Leitung eines 5-Millionen-Euro-Projekts für eine Produktionsanlage, die in Göttingen gebaut, modernisiert und nach Ungarn verlagert wurde. Ich war drei Monate am Bosch-Standort in Ungarn tätig, lernte in kurzer Zeit sehr viel und erhielt große Verantwortung. Meine Vorgesetzten in Ungarn gingen davon aus, dass ich ein abgeschlossenes Studium habe, und wunderten sich über mein junges Alter. Der Werkleiter aus Ungarn und mein ehemaliger Vorgesetzter aus Göttingen setzten sich dafür ein, dass ich ein Stipendium für ein Elektrotechnik-Studium erhalte.

Ich beendete meine Karriere bei Bosch nach 5 Jahren und begann mein Studium an der HAWK Göttingen im Jahr 2010, nachdem ich zuvor über die Fachoberschule meine Fachhochschulreife erlangt hatte. An der HAWK war ich durchgängig Mitglied der Studienkommission und des Fakultätsrats.

Im Jahr 2013 erhielt ich den akademischen Grad Bachelor of Engineering mit dem ECTS Grade B und 30 Credits mehr als notwendig in Regelstudienzeit. Im Februar 2016 erhielt ich dann den akademischen Grad Master of Engineering als Jahrgangsbester. Beide Abschlussarbeiten erhielten die Note 1,0. Während des Masterstudiums wurde ich durch die persönliche Empfehlung einer meiner Professoren zum Auswahlseminar der Studienstiftung des deutschen Volkes eingeladen. Ich setzte mich durch und wurde in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Ein kurzer, aber wichtiger Exkurs an dieser Stelle 🙂
Während meines Masterkolloquiums habe ich eine große Dummheit begangen und war sehr nervös. Das lag allerdings nicht an dem perfekt vorbereiteten Vortrag, sondern an einer kleinen Schachtel in meiner Anzugjacke, die ich bei jeder Bewegung leicht spürte. In dieser Schachtel befand sich ein selbst designter und im Jahr 2016 in Metall 3D-gedruckter Verlobungsring. Ich machte meiner Frau direkt nach der Verteidigung meiner Arbeit vor allen Anwesenden einen Heiratsantrag und war noch niemals so nervös in meinem Leben. Kleiner Tipp, mischt nicht zwei so wichtige Themen miteinander. Es ist alles perfekt gelaufen und ich hätte es mit einer Trennung der beiden Ereignisse einfacher haben können.
Ach ja, sie hat ja gesagt (konnte sie auch nicht anders, denn in meiner Thesis war der Heiratsantrag abgedruckt und wenn sie nein gesagt hätte, wäre ein Satz mit „meine Ehefrau…“ eine Lüge gewesen und damit die Thesis falsch… Oder? TBD 🙂

Ich startete meine Karriere beim Fraunhofer IST/HAWK in Göttingen noch während meines Bachelorstudiums. In der Elektronikabteilung kümmerte ich mich um die Elektronik und PCB-Entwicklung einschließlich Mikrocontroller-Programmierung zur Ansteuerung von Hochspannungs-Plasmageneratoren.

Im Jahr 2016 bekam ich ein Angebot von der Leibniz Universität Hannover für eine Promotion. Weiterhin wurde mir ein Festvertrag in der Industrie angeboten. Und als drittes Angebot wurde mir eine nebulöse Idee präsentiert, dass es ein Förderprojekt gibt, auf welches man sich bewerben könnte und dann eine Firma gründen kann, wenn der Antrag bewilligt wird… Das sind dann 1,1 Mio €.

Nun fehlte es an Geld, da ich anfing, ein Haus zu bauen (zu 70 % in Eigenleistung), nur einen HiWi-Job hatte und mich auf ein Projekt bewarb, wo es eventuell 1,1 Mio € gibt. Ich lernte unheimlich viel über Businesspläne und schrieb mit zwei Studienkollegen zusammen diesen Antrag und wir pitchten ihn vor den Investoren. Wir bekamen den Zuschlag und starteten unser Projekt PlasCade® im Jahr 2017. Wir gründeten die Firma DBD Plasma GmbH und ich lernte in einem unglaublich rasanten Tempo, was es bedeutet, Geschäftsführer in einem Start-up-Unternehmen zu sein. Während der Zeit entwickelte ich das PlasCade®-System mit und bin auch einer der Patentinhaber Patentnummer: WO2019034496A1.

Weiterer Einwurf: Meine Frau und ich bauten unser Eigenheim zu 70 % in Eigenleistung. Wir gossen unser Fundament selbst, mauerten unsere Mauern selbst, deckten das Dach selbst, führten 100 % des Innenausbaus und der Gartengestaltung aus. Das Ganze hat 3 Jahre gedauert. Jeden Tag nach der Arbeit und jeden Samstag + Sonntag 07:00 bis 22:00 Uhr. Wenn man ein Ziel hat, dann erreicht man dieses auch und es kommt einem nichts dazwischen. Es hat geklappt und wir sind so stolz auf unsere Leistung. Viele Freunde und unsere Familien haben uns dabei zusätzlich tatkräftig unterstützt. Freizeitaktivitäten hatten wir in diesen drei Jahren nicht.

Im Jahr 2020 schied ich aus der DBD Plasma GmbH aus und drei Tage später wurde unser Sohn Charlie geboren. Seit diesem Tag weiß ich, wie man das Wort Glück schreibt und jeden Tag wird unser Leben schöner. Wir waren jetzt zu dritt und uns fehlte es an nichts.

2021 gründete ich „Elektroingenieur Daniel Freier“ und arbeitete parallel bei der Firma Optomech in Göttingen als Systemingenieur und Vertriebler. Ende 2021 wechselte ich dann zur Firma AES Technology Göttingen und wurde Ende 2022 zum Head of Electrical Design.

Im Jahr 2024 beschleunigte sich das Wachstum unseres Glücks noch einmal mit der Geburt unseres Sohnes Henrie. Ich ging neun Monate in Elternzeit und beendete mein Angestelltenverhältnis bei AES zum Dezember 2024.

Seit 2025 ist das Glück nun perfekt und auf einem neuen Höchststand. Ich habe eine liebende Familie und meine eigene Firma, die nun wachsen wird. Ich freue mich, wenn ich Ihnen zeigen kann, dass dieses Glück die Energie ist, die ich für Ihre Projekte aufwende.